Eutiner Landesbibliothek
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Jeden ersten Freitag im Monat, 16 - 18 Uhr
Büchersprechstunde in der Eutiner Landesbibliothek


Kostenlose Begutachtung und Bewertung alter Bücher sowie Beratung in Restaurierungsfragen.

Mittwoch, 15.5.2013, 19:30 Uhr
»Schiller und Voß als Menschen mussten sich lieb gewinnen«
Zur Geschichte einer Freundschaft
Vortrag von Dr. Egon Freitag (Weimar)

Veranstaltung der Eutiner Landesbibliothek und der Johann-Heinrich-Voß-Gesellschaft e.V.
Eutiner Landesbibliothek, Seminarraum
Eintritt: 4 €, Mitglieder der Voß-Gesellschaft haben freien Eintritt

Der junge Schiller lernte die Oden von Johann Heinrich Voß bereits auf der Karlsschule in Stuttgart kennen. Später, im Sommer 1788, bekannte er: „Ich lese jetzt fast nichts als Homer. Ich habe mir Vossens Übersetzung der ›Odyssee‹ kommen lassen, die in der Tat ganz vortrefflich ist. ...“ Nach der persönlichen Begegnung zwischen beiden Dichtern und ihren Ehefrauen entstand bald eine herzliche Freundschaft, so dass Ernestine Voß am 13. November 1802 berichten konnte: „Wir waren Mittag und Abend bei Schiller. ... Bei Schiller hat es mir unaussprechlich gefallen, er und sie sind beide so anziehend.“ Voß lieferte Beiträge für Schillers Zeitschrift „Die Horen“ und wurde Taufpate der jüngsten Tochter Emilie von Schiller. Besonders der junge Heinrich Voß wurde für Schiller ein wahrhafter Haus- und Familienfreund. Durch Goethes Vermittlung erhielt er 1804 eine Stelle als Professor am Weimarer Gymnasium. Den Dichter des „Wilhelm Tell“ schildert er als Freund, als liebevollen Gatten und Vater und berichtet von „unbeschreiblich frohen Stunden“. Begeistert schreibt er: „Wenige Menschen haben mich so enthusiastisch eingenommen wie Schiller.“ Auch ist es Voß zu verdanken, dass Schiller trotz schwerer Krankheit, neue Lebenslust und Schaffenskraft gewann.


Sonnabend, 1.6.2013, 15-18 Uhr
Einführung in die Familienforschung

Referent: Klaus Vahlbruch
Eutiner Landesbibliothek, Seminarraum
Teilnahmegebühr: 5 €

Möchten Sie wissen, wer Ihre Ahnen in den letzten Jahrhunderten waren, wo und wie sie gelebt haben? Oft kennt man außer den Eltern nur die Großeltern, vielleicht die Urgroßeltern – von Fotos. Manchmal sind noch die Heiratsurkunden oder andere Unterlagen der letzten zwei oder drei Generationen erhalten – meist nicht. In dem Einführungsseminar werden die Systematik der Genealogie und eine Vielzahl von Quellen aufgezeigt, damit Sie Ihre eigene Ahnentafel erstellen und vielleicht auch mit einer Familienchronik beginnen können. Zahlreiche Beispiele veranschaulichen die Möglichkeiten der Familienforschung, von der Archivarbeit bis zur Nutzung des Internets. Den einführenden Vortrag hält Klaus Vahlbruch vom Verein "Schleswig-Holsteinischen Familienforschung e.V.". Während der anschließenden Fragestunde erhalten Sie Tipps für Ihren persönlichen Einstieg in die Familienforschung. Frau Dr. Anke Scharrenberg ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Eutiner Landesbibliothek. Sie wird die Eutiner Landesbibliothek und eine Literaturauswahl aus der Bibliothek vorstellen, die Interessantes für Familienforscher bietet.
Wiederholung des Seminars vom 16.2.2013.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung; die Teilnahmegebühr ist im Voraus zu entrichten.


Mittwoch, 5.6.2013, 19:30 Uhr
Timbuktu, Tangkor, Tralla La – die Reisen des Donald Duck

Vortrag von Dr. Susanne Luber (Eutiner Landesbibliothek)

Veranstaltung der Eutiner Landesbibliothek und der "Freunde der Eutiner Landesbibliothek"
Eutiner Landesbibliothek, Seminarraum
Eintritt frei

Die Welt von Entenhausen wird seit fast vier Jahrzehnten von deutschen „Donaldisten“ interdisziplinär erforscht. In diesem Vortrag widmet sich die Eutiner Donaldistin Dr. Susanne Luber der Frage, wie, warum und wohin die Familie Duck reist. Dabei kommt Überraschendes zu Tage, etwa die Marginalität des Tourismus in Entenhausen, die Funktionalisierung des Reisens zur kolonialen Aneignung fremder Länder oder die in Entenhausen verbreitete Fluchtkultur. Unfreiwillige Reisen ins Exil, Reisen zu den Goldfeldern am Klondyke oder die Reise ins utopische Tralla La bedeuten für die Ducks immer die Herausforderung, sich mit fremden Kulturen und gleichzeitig mit den eigenen Normen und Werten auseinanderzusetzen.
Der Vortrag richtet sich an Donald-Duck-Liebhaber, Kulturwissenschaftler, Ethnologen, Reiseforscher und normale Menschen.


Mittwoch, 7.8.2013, 19:30 Uhr
Zur Geschichte der jüdischen Minderheit in Schleswig-Holstein

Vortrag von Dr. habil Bettina Goldberg (Universität Flensburg)

Veranstaltung der Eutiner Landesbibliothek und der "Freunde der Eutiner Landesbibliothek"
Eutiner Landesbibliothek, Seminarraum
Eintritt frei

Mittwoch, 30.10.2013, 19:30 Uhr
Kein Wagner ohne Weber - Der Einfluss Carl Maria von Webers auf das Schaffen von Richard Wagner

Vortrag von Prof. Dr. Hans John (Dresden)

Veranstaltung der Eutiner Landesbibliothek und der "Freunde der Eutiner Landesbibliothek"
Eutiner Landesbibliothek, Seminarraum
Eintritt frei

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